Schützenfest in Salzhemmendorf! Vor heimischer Kulisse zeigte sich die Schröer-Elf gegen einen personell etwas gebeutelten VfB Hemeringen in Torlaune und gewann am Ende mit einem deutlichen 8:0. Dabei drängten die Hausherren den VfB von Minute eins an tief in die eigene Hälfte. Hemeringen konnte diesem Offensivdruck nicht lange Stand halten: Bereits nach sechs Minuten hatte Yannik Kassubek bereits doppelt getroffen, ehe Tim Geffert nach 22 Minuten auf 3:0 stellte. Fünf Minuten später startete Kassubek erneut in die Tiefe, umspielte VfB-Keeper Jan Wiwiorra und komplettierte seinen Dreierpack. Lennart Werra machte wenig später den 5:0-Halbzeitstand perfekt. „Hemeringen hat dann die Notbremse gezogen. Der VfB hat sich nur noch hinten reingestellt, um das Ergebnis in Grenzen zu halten“, erklärte Salzhemmendorf Trainer Heiko Schröer den Ablauf der zweiten Halbzeit. Nachdem Simon Eickhoff das halbe Dutzend sieben Minuten nach Wiederanpfiff voll machte, schaltete „Solte“ ein paar Gänge herunter. Die besten Gelegenheiten vergaben Kassubek aus acht Metern und Geffert, der aus drei Metern das leere Tor nicht traf. Mit einer Schlussoffensive schraubten Kassubek (84.) und Marcel Tost (87.) das Ergebnis noch bis auf den 8:0-Endstand in die Höhe. „Wenn man gegen so einen Gegner 8:0 gewinnt, kann man nur zufrieden sein. Jeder ist heute an seine Leistungsgrenze gegangen und hat noch weit mehr von dem umgesetzt, was er sich vorgenommen hatte. Allerdings wäre das Ergebnis nicht so hoch ausgefallen, wenn Hemeringen mit der gesamten Mannschaft da gewesen wäre. Vier Stammkräfte haben wohl gefehlt“, war Schröer rundum zufrieden und sendete mit diesem Sieg ein Warnsignal in Richtung des Spitzenreiters Nettelrede.
Tore: 1:0 Yannik Kassubek (3.), 2:0 Kassubek (6.), 3:0 Tim Geffert (22.), 4:0 Kassubek (27.), 5:0 Lennart Werra (37.), 6:0 Simon Eickhoff (52.), 7:0 Kassubek (84.), 8:0 Marcel Tost (87.).

 

quelle: awesa.de