Im AWesA Jahresrückblick 2020 haben wir bereits mit zahlreichen Sportler*innen der Region über ihre Leidenschaft gesprochen: den Sport. „Doch waren das längst nicht alle“, erzählt Timo Schnorfeil, Chef vom Dienst bei AWesA. „Uns ist es wichtig, dass wir möglichst viele Menschen zu Wort kommen lassen. Warum lieben sie ihren Sport? Warum lieben sie ihren Verein? Und warum investieren sie im Normalfall sogar noch Geld, um ihren Sport überhaupt ausüben zu können?“ Deshalb gibt es unsere Kurzinterview-Serie: Leidenschaft Heimatsport.

Alter: 24
Position: Defensives Mittelfeld
Spitzname: Spricki
Sportliches Vorbild: Zlatan Ibrahimovic

Was macht für Dich die Faszination Fußball aus?
„Ich denke im Allgemeinen ist es beim Fußball einfach der Teamsport, der mich fasziniert, wenn auf dem Platz die Emotionen kochen, steht deine Mannschaft hinter dir.“

Warum ausgerechnet der VfB Hemeringen?
„Aufgewachsen bin ich in Heßlingen, dort bin ich auch zur Schule gegangen. Da viele meiner Freunde schon in Hemeringen spielten, war für mich klar: Es kommt nur ein Verein infrage. So ging ich in der Jugend zum VfB habe dort bis zur B-Jugend gespielt, dann aufgehört und bin 2015 als Spieler der zweiten Herren zurückgekehrt. Deshalb passt das Motto ‚Einmal VfB immer VfB‘ perfekt. Im Großen und Ganzen ist der VfB einfach klasse: geile Fans, geile Kollegen, da macht Fußball einfach richtig Spaß.“

Wie sieht bei Dir ein klassischer Spieltag aus?
„Unsere Heimspiele sind meistens am Sonntagnachmittag. Wenn’s richtig gut läuft, spielt davor die dritte Herren. Dann treffen wir uns natürlich vorher, um sie zu unterstützen. Eine Stunde vorher ziehen wir uns zurück und besprechen bei Kaffee und Kuchen die Mannschaftsaufstellung. Danach gehen wir in die Kabine, ziehen uns um und wärmen uns auf. Nach dem Aufwärmen treffen wir uns wieder in der Kabine, wo unser Trainer Michael Lauke uns vor jedem Spiel motivierende Worte in den Kopf ballert. Danach gehen wir hinten aus der Kabine und laufen zu dem Song ‚Heart of Courage‘ ein, einfach ein geiles Erlebnis vor vollem Haus. Wenn nach uns dann noch die erste Herren spielt, ist es ein gelungener Sonntag und ein klassischer Spieltag.“

Weshalb gewinnt der Amateursport für Dich gegen den Profisport?
„Im Amateursport sind wir halt alle gleich. Der eine ist besser und der andere ist schlechter, aber egal – auf dem Platz sind wir ein Team und geben unser Bestes. Auch wenn es mal scheiße läuft und wir uns anschreien, nach dem Spiel trinken wir ein Kaltgetränk und alles ist wieder gut. Deshalb gewinnt der Amateursport für mich einfach.“

Quelle: AWesA