Ein später Doppelschlag gegen den TSV Grohnde bereitet dem VfB aus Hemeringen einen versöhnlichen Abschied in die lange Winterpause der Kreisliga. Mit 4:2 gewannen die Hemeringer gegen den angereisten TSV, die beiden entscheidenden Treffer fielen dabei erst in den letzten zehn Minuten. „Die erste Halbzeit war vollkommen zerfahren. Von der ersten Minute an war das heute kein schön anzuschauendes Fußballspiel“, so das Fazit von VfB-Sprecher Michael Albrecht, der seine Aussage jedoch noch relativierte: „Daran war mit Sicherheit auch der tiefe und seifige Rasen Schuld, mit dem allerdings beide Teams gleichermaßen leben mussten.“ Während in der ersten halben Stunde nicht viel passierte, überschlugen sich im Anschluss die Ereignisse nahezu: Nach 34 Minuten brachte Patrick Zimmermann die Gäste in Führung, die Hemeringens Maximilian Ringleff aber nur drei Minuten später wieder ausglich (37.). Wiederum zwei Minuten später traf TSV-Akteur Robert Engel zum 1:2. Dieses Mal dauerte es fünf Minuten, bis Hemeringen in Person von Nico Kuhlmann ausglich (43.). Die Teams gingen mit 2:2 in die Pause. „Eigentlich alle Tore in der ersten Halbzeit waren Zufallsprodukte. Auch wenn im Endeffekt vier Tore gefallen sind, hatte man in Durchgang eins nie das Gefühl, dass so richtig greifbare Aktionen zustande kamen“, beschrieb Albrecht die Szenerie. In der Pause schien VfB-Coach Marco Blana aber die richtigen Worte gefunden zu haben, Hemeringen trat nun entschlossener auf und investierte deutlich mehr als vor dem Seitenwechsel. Nur gelang es den Hausherren nicht, diese Entschlossenheit in Tore umzumünzen. Auch im zweiten Durchgang passierte lange nicht viel, bevor in den letzten zehn Minuten der Partie die Entscheidung fiel. Nach 80 Minuten bekam der VfB einen Strafstoß zugesprochen, den Maximilian Ringleff zum 3:2 verwandelte, bevor Ringleff mit seinem dritten Treffer in der 89. Minute alles klar machte. „Im Endeffekt haben wir verdient mit 4:2 gewonnen, in der zweiten Hälfte haben wir deutlich mehr investiert als Grohnde. Wir stehen nun auf Tabellenplatz neun, was für uns eine sehr gute Ausgangslage ist, um in die Winterpause zu gehen“, so Albrecht abschließend, der zudem noch das Schiedsrichterteam lobte. 
Tore: 0:1 Patrick Zimmermann (34.), 1:1 Maximilian Ringleff (37.), 1:2 Robert Engel (39.), 2:2 Nico Kuhlmann (43.), 3:2 Ringleff (80./Strafstoß), 4:2 Ringleff (89.)

Quelle: www.awesa.de