Einen ganz bitteren Samstagnachmittag erlebte Aerzens Kreisligavertretung im Heimspiel gegen den VfB Hemeringen. In einer unterhaltsamen und chancenreichen Partie setzten sich die Gäste durch ein Tor in den Schlussminuten mit 3:2 durch. MTSV-Trainer Oliver Kosowski zeigte sich nach der Partie konsterniert: „Wir haben uns heute leider nicht belohnt. Wir haben Hemeringen mit unserem hohen Pressing heute immer wieder zu langen Bällen gezwungen. Zwar haben sich deren Stürmer um Maximilian Ringleff auch immer wieder Chancen erspielt, aber wir hatten selbst Unmengen. Die haben wir heute aber einfach nicht genutzt.“ So gingen die Gäste durch den Treffer von Gavin Beal bereits früh in der Partie in Führung (13.). Noch vor dem Seitenwechsel schafften es die Aerzener jedoch, den Einstand wieder herzustellen. Niklas Hoppe brachte den MTSV dafür in Minute 25 auf die Anzeigetafel. „Besonders im zweiten Durchgang hatten wir dann die großen Möglichkeiten. Wir haben es aber verpasst, selbst in Führung zu gehen und den Sack zuzumachen. Ein paar Mal hat aber auch Hemeringens Schlussmann Marcel Bille gut gehalten“, ärgerte sich der Coach der Gastgeber über die eigenen Nachlässigkeiten in der Offensive. So fanden die Abschlussmöglichkeiten von Hoppe, Florian Specht und Michel Brockmann den Weg nichts in Tor. Stattdessen gingen die Gäste durch Ringleff per Konter erneut in Führung, die Denis Jankowski jedoch zunächst noch egalisierte (78.). Zwei Minuten vor Schluss sorgte Hemeringens Jan Liebert dann jedoch für die Entscheidung. Besonders ärgerlich aus Sicht der Gastgeber: Coach Kosowski sah im Vorfeld „ein klares Foulspiel“: „Unser Spieler geht zum Kopfball und wird dabei weggecheckt. Direkt im Anschluss fällt dann das Tor. Das macht es für uns heute besonders bitter, denn wir haben insgesamt ein super Spiel gemacht.“ Der VfB verschafft sich mit dem „Dreier“ Luft im Abstiegskampf, der MTSV hingegen bleibt auf Tabellenplatz 13.
Tore: 0:1 Gavin Beal (13.), 1:1 Niklas Hoppe (25.), 1:2 Maximilian Ringleff (70.), 2:2 Denis Jankowski (78.), 2:3 Jan Liebert (88).
Besonderes: Rote Karte für Aerzens Denis Jankowski (88.).

Quelle: www.awesa.de