Was für ein Kreisliga-Auftakt in Emmerthal! Nach ereignisreichen 94 Minuten teilten sich die TSG und der VfB am Ende die Punkte. „Ich bin ziemlich entäuscht über das Spiel. Wir hatten uns viel vorgenommen und dann verteidigen wir in den letzten 20 Minuten viel zu naiv“, war TSG-Trainer Daniel Wohlleben mit Rückblick auf die Partie nicht zufrieden. Dabei hätte die neue Saison für die Grün-Weißen nicht besser anfangen können. Bereits in der sechsten Minute schoss Justin Hellmer sein Team in Front. „Wir haben in der ersten Halbzeit die Partie dominiert, Hemeringen ist nur hinterher gelaufen. Bis zur Trinkpause haben wir echt super agiert. Doch danach war einfach ein Bruch im Spiel und wir haben uns viel zu viel mit Nebensächlichkeiten beschäftigt. Dadurch haben wir uns komplett aus dem Konzept gebracht und den Faden verloren“, kritisierte Wohlleben. Auch in Halbzeit zwei erwischten die Gastgeber einen Top-Start. Kartal Özbek wurde im Strafraum gelegt und den fälligen Elfmeter verwandelte Andrei Vorrat souverän. Der Heimsieg war damit zum greifen nah. „Nach dem 0:2 hat Hemeringen auf drei Stürmer umgestellt. Damit sind wir nicht klar gekommen. Wir haben nicht mehr viel gemacht und auch die Laufbereitschaft war nicht mehr da“, so der TSG-Coach. Die Unachtsamkeiten nutzte der VfB konsequent aus. Maximilian Ringleff schoss das 1:2 und Ole Schedlitzki traf sogar zum Ausgleich. Und es sollte noch besser kommen. In der ersten Minute der Nachspielzeit schoss Ringleff seine Farben zum möglichen Auswärtssieg. Doch die Partie war noch nicht vorbei und die TSG schlug noch einmal zurück. Erneut wurde Özbek im Strafraum gelegt, wieder war es Vorrat, der in Minute 94 das 3:3 vom Punkt machte. „Beim 2:3 haben wir in der Defensive überhaupt nicht gut ausgesehen. Danach war ich bedient. Am Ende haben wir Glück gehabt, dass wir zumindest noch einen Zähler mitnehmen“, analysierte Wohlleben abschließend. 
Tore: 1:0 Justin Hellmer (6.), 2:0 Andrei Vorrat (51./Strafstoß), 2:1 Maximilian Ringleff (58.), 2:2 Ole Schedlitzky (89.), 2:3 Ringleff (90+1), 3:3 Vorrat (90+4)

Quelle: www.awesa.de