In der dritten Minute der Nachspielzeit erlöste Denys Rozum die Preussen und köpfte nach einem Eckball zum 3:3 ein. „Wir haben Moral bewiesen und bis zum Schluss daran geglaubt, das Hemeringer Bollwerk noch zu durchbrechen. Am Ende haben wir es geschafft“, lobte Hamelns Co-Trainer Pascal Lüdte die Einstellung seiner Mannschaft – doch lag die Niederlage lange Zeit in der Luft. Zunächst führten die Preussen noch dank Nils Böckmann mit 1:0 (10.), doch nur 60 Sekunden später egalisierte Maximilian Ringleff den Führungstreffer mit dem 1:1. Lüdtke: „Da haben wir den Ball nicht richtig geklärt. Ohnehin hat Hemeringen nach vorne gar nicht viel gemacht. Unter unserer Mithilfe haben sie die Tore geschossen und viel mehr kam da nicht. Ansonsten standen sie hinten drin und wollten das Ergebnis über die Zeit bringen. Damit hatten wir unsere Probleme.“ Eugen Fabrizius schob in der 41. Minute zum 2:1 ein, die Hausherren vermuteten ein vorangegangenes, aber nicht gegebenes Foul. Und nach dem Seitenwechsel fing Jan Liebert einen missglückten Fehlpass der 07er ab – in der 60. Minute stand es plötzlich 1:3 aus Hamelner Sicht. Danach rannten Neuzugang Lenard Gallapeni & Co. unaufhörlich auf des Hemeringer Tor zu, scheiterten jedoch immer wieder an der engmaschigen Defensive. Letztlich war es eine Flanke aus dem Halbfeld, die mit Gallapeni einen kopfballstarken Abnehmer fand – 2:3. In der Nachspielzeit angekommen, schlugen die Preussen einen letzten Eckstoß, der im 3:3-Remis endete. „Wir haben uns sehr schwer getan, die Abwehr des VfB zu überwinden. Sie haben vorne Maximilian Ringleff und Eugen Fabrizius geparkt und lange Bälle geschlagen. Das hat es uns sehr schwer gemacht“, fand Lüdtke.
Tore: 1:0 Nils Böckmann (10.), 1:1 Maximilian Ringleff (11.), 1:2 Eugen Fabrizius (41.), 1:3 Jan Liebert (60.), 2:3 Lenard Gallapeni (73.), 3:3 Denys Rozum (90.+3).

Quelle: www.awesa.de