Die aktuell zweitplatzierten „Adler“ gerieten in Hemeringen in Straucheln. „Jeder, der schon in Hemeringen gespielt hat, weiß, wie schwierig es dort ist“, erklärte Hamelns Manager Yalcin Uzun. „Sie spielen eigentlich fast nur lange Bälle und wir hatten große Probleme mit dem kleinen Platz.“ In der 20. Minute ließ VfB-Torjäger Maximilian Ringleff die Latte erzittern. Auf der Gegenseite mussten die Hausherren einmal den Ball von der Linie kratzen. Uzun: „Wenn wir mal Chancen hatten in der ersten Halbzeit, waren es meistens Zufallsprodukte. Das wollten wir in der zweiten Halbzeit ändern und auch spielerisch wieder mehr machen.“ Zunächst ging der Schuss jedoch nach hinten los: Nach einem langen Ball kam Ringleff zum Abschluss und erzielte in der 55. Minute das 1:0 für die Elf von Trainer Thilo Klotz. „Erst danach sind wir wirklich aufgewacht und haben endlich Fußball gespielt“, so Uzun. In der Folge drängte Azadi mit allen Kräften auf den Ausgleich, scheiterte jedoch immer wieder an der eigenen Nachlässigkeit im Abschluss. In der 78. Minute war der Bann schließlich gebrochen, als Mike König aus dem Strafraumgewühl heraus zum 1:1 traf. „Danach haben wir noch einmal alles versucht, aber der Siegtreffer ist nicht mehr gefallen. Wir sind zu spät aufgewacht und die Chancenverwertung war unser größtes Manko. Auf der anderen Seite hat Hemeringen bis zum Ende diszipliniert gekämpft und sich den Punkt daher auch verdient“, resümierte der Azadi-Manager.
Tore: 1:0 Maximilian Ringleff (55.), 1:1 Mike König (78.).

Quelle: www.awesa.de