Die SG Königsförde darf erst einmal aufatmen. Im Duell der Tabellennachbarn behielten die Hummetaler dem VfB Hemeringen gegenüber letzten Endes die Oberhand und klettern dank des 4:2-Erfolges am Donnerstagabend auf den siebten Rang. „Der Sieg ist in Summe definitiv verdient. Besonders im ersten Durchgang waren wir besser als Hemeringen“, beschrieb Königsförde-Sprecher Leotrim Berisha das Kräfteverhältnis auf dem Platz. Die Spielgemeinschaft, die bereits am Wochenende einen „Dreier“ verbucht hatte (3:1-Sieg in Eimbeckhausen), stellte bereits früh in der Partie die Zeichen auf Sieg. Schon nach fünf Zeigerumdrehungen brachte Granit Karaliti seine Farben nach einer feinen Kombination auf die Anzeigetafel. Gegen Mitte der ersten Halbzeit legte die SG dann nach, als Hasan Yanalak von Miles Neumann auf die Reise geschickt wurde und auf 2:0 erhöhte (33.). Mit einer komfortablen Halbzeitführung ging es folglich in die Pause. Nach dem Seitenwechsel sollten allerdings auch die Gäste auf den Plan gerufen werden. Nur fünf Minuten nach Wiederbeginn war es Hemeringens Top-Stümrer Maximilian Ringleff, der nach einem Konter den Anschlusstreffer markierte. Spannung keimte allerdings nur kurz auf, da Königsfördes Arber Gashi binnen 180 Sekunden den ursprünglichen Abstand wiederherstellte (53.). Dieser war zuvor stark von Cihan Emre Cetin in Szene gesetzt worden. Damit war aber noch keineswegs Schluss. Eine Viertelstunde vor dem Ende ging ein Hemeringer im Strafraum der Hausherren zu Boden, Schiedsrichter Alexander Neumann deutete auf den Punkt und Ringleff verwandelte erneut (75.). „Nach dem erneuten Anschlusstreffer wurde es noch einmal hektisch, weil wir im zweiten Durchgang ein paar Fehler mehr gemacht haben“, berichtete Berisha später. Allerdings sollte sich die Spielgemeinschaft bis zum Abpfiff keinen haarsträubenden Fauxpas mehr leisten. Stattdessen sorgte Edit Gashi in der Nachspielzeit mit dem 4:2 für die endgültige Entscheidung. „Über die gesamte Spieldauer waren wir schon die klar bessere Mannschaft. Besonders hervorzuheben ist heute unsere Verteidigung, trotz der beiden Gegentreffer. Ein ganz besonderes Lob geht dabei an Arber Gashi, der eine ganz starke Partie absolviert und sich dafür auch mit einem Tor belohnt hat“, resümierte der Sprecher abschließend. Die Gäste rutschen in der Tabelle daher auf Rang elf ab.
Tore: 1:0 Granit Karaliti (5.), 2:0 Hasan Yanalak (33.), 2:1 Maximilian Ringleff (50.), 3:1 Arber Gashi (53.), 3:2 Ringleff (75./Foulelfmeter), 4:2 Edit Gashi (90. +1).

Quelle: www.awesa.de