Das „Herzschlagspiel“, wie Hemeringens Sprecher Peter Reese es titulierte, ging zugunsten der Hausherren aus. Damit hat der VfB sich nun ebenfalls deutlich von den Abstiegsrängen distanziert. „Das sind immens wichtige Punkte für uns, zumal die direkte Konkurrenz am Samstag ebenfalls gepunktet hat“, atmete Reese durch. Früh liefen die Hemeringer einem Rückstand hinterher – Tim Wegner traf bereits in der 10. Minute zum 1:0 für Grohnde. Reese: „Wir waren in der Anfangsphase ein bisschen schläfrig, das 0:1 war die Folge. In der 22. Minute wurde ein Abseitstor von Grohnde zum Glück zurückgepfiffen – sonst wäre es heute eng geworden.“ In der Folge wachten die Hausherren auf  und boten den Gästen in einer kampfbetonten Begegnung die Stirn. In der 35. Minute verwandelte Maximilian Ringleff einen Foulelfmeter zum 1:1. „Das 1:1 zur Pause ging in Ordnung“, erklärte Reese, der nach dem Seitenwechsel schnell wieder jubeln durfte: Philipp Nulle köpfte den Ball aus rund elf Metern als Bogenlampe ins lange Eck – 2:1 (48.). In der Folge reagierten die Grohnder mit wütenden Angriffen,  verzweifelten jedoch an VfB-Keeper Marcel Bille, der Chancen im Minutentakt entschärfte. „Ihm ist zu verdanken, dass wir gewonnen haben. Innerhalb von zehn Minuten hat er vier Großchancen von Grohnde entschärft“, betonte Reese. Nach der kurzen Drangphase erholten sich die Gastgeber und verpassten mehrfach die Vorentscheidung. Ringleff (65./80.) und  Alexander Kindvater (86.) hatten mehrfach das 3:1 auf dem Fuß. „So blieb es immer eng, aber wir haben es über die Zeit gebracht. Es war ein hartes Spiel, aber unfair wurde es nie. Das ist auch dem Schiedsrichtergespann um Maurice Wiewel zu verdanken. Die Unparteiischen haben einen super Job gemacht und das verdient Anerkennung. Der Sieg ist sicherlich glücklich, aber nicht unverdient. Wir sind einfach froh über die drei Punkte“, lautete Reeses Fazit. 
Tore: 0:1 Tim Wegner (10.), 1:1 Maximilian Ringleff (35./Straftstoß), 2:1 Philipp Nulle (48.)

Quelle: www.awesa.de